
Im Schlussquartal 2014 gingen die Goldverkäufe um rund ein Viertel auf 25.007 Unzen zurück. Der Umsatz sank bei einem durchschnittlich realisierten Goldpreis von 1.216,- USD pro Unze um 27 % auf 30,4 Mio. USD. Da zeitgleich die Förderkosten (‚cash costs‘) auf Nebenprodukte-Basis um rund 29 % auf 930,- USD pro Unze Gold zulegten und die Gesamtförderkosten (‚all-in sustaining costs‘) mit 1.045,- USD pro Unze erstmals die 1.000-USD-Marke überschritten, bedeutete dies für die Gesellschaft am Ende einen Nettoverlust von 3,7 Mio. USD bzw. 2 US-Cents pro Aktie. Die meisten Analysten hatten zuvor allerdings noch mit einer ‚schwarzen‘ oder zumindest einer ‚roten Null‘ gerechnet.
Auf das Gesamtjahr bezogen stiegen die ‚Cash‘-Kosten um 10 % auf 790,- USD pro Unze Gold, während die Gesamtförderkosten um 6 % auf 925,- USD pro Unze kletterten.
Trotz des schwierigen Schlussquartals konnte Timmins zum Jahresende einen um 18 % höheren Barmittelbestand von rund 27 Mio. USD verbuchen, wobei eine zu erwartende Umsatzsteuerrückerstattung von 13,8 Mio. USD noch gar nicht bzw. nur teilweise berücksichtigt werden konnte. Der Unternehmenswert stieg zudem um 16 % auf 312 Mio. USD.
Timmins-Geschäftsführer Bruce Bragagnolo zeigte sich daher grundsätzlich zufrieden mit seinem Jahresabschluss. 2014 sei operativ ein starkes Jahr gewesen, in dem man sowohl hinsichtlich der produzierten Unzen-Zahl als auch der ‚Cash‘-Kosten die Zielvorgaben erfüllt habe. Außerdem hätten Bohrungen unmittelbar unterhalb der ‚San Francisco‘-Grube die Entdeckung mehrerer aussichtsreicher Erzadern erbracht. Durch das regionale Explorationsprogramm habe man zusätzlich vermutete Erzregionen bestätigen können, die nun hohe Priorität für weitere Folgebohrungen hätten. Des Weiteren unternehme die Gesellschaft derzeit Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen, um die kosteneffizienteste Methode für den Abbau der hochgradigen Adern zu finden.
Mit Hilfe des Ende letzten Jahres erworbenen ‚Caballo Blanco‘-Projekts sowie der erst kürzlich durch die Übernahme von Newstrike Capital erlangten ‚Ana Paula‘-Liegenschaft habe Timmins darüber hinaus die Voraussetzungen für den Aufstieg zu einem mittelständischen Goldproduzenten mit einer jährlichen Durchschnittsförderung von über 325.000 Unzen und branchenführenden Gesamtförderkosten von ca. 775,- USD pro Unze geschaffen.
"Wir sind sehr begeistert hinsichtlich der Unternehmensaussichten für 2015 und werden weiterhin ‚Shareholder Value‘ generieren, in dem wir – unterstützt von einem erfahrenen und renommierten Direktorium – unsere Betriebs- und Entwicklungskompetenz im Land nutzen", so Bragagnolo.
Insgesamt rechnet man bei Timmins in diesem Jahr mit einer Förderung von 115.000 bis 125.000 Unzen Gold, wobei die zu erwartenden ‚Cash‘-Kosten in einer Bandbreite von 800,- bis 850,- USD pro Unze liegen sollen.
Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte
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