Cyprium mit Top-Deal während Timmins schlimmeres verhindern konnte

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Der mexikanische Lohnmühlenverarbeiter Cyprium Mining ( ISIN: CA23281G1063 / TSX-V: CUG – http://www.commodity-tv.net/c/mid,3159,Companies_und_Projects/?v=287106 -) konnte beispielhaft zeigen, dass sich diese widrigen Marktbedingungen für günstige Übernahmen/Beteiligungen eignen. Wie das Unternehmen mitteilte, hat man mit den Potosi Partnern, bestehend aus Minera Potosi Silver S de RL de CV, Minerales Nacionales de Mexico SA de CV und Daniel Valenzuela ein ,Letter of Intent‘ unterzeichnet. Somit kann sich Cyprium durch die Investition von nur 2,5 Mio. USD, die erst bis Ende 2016 entrichtet werden muss, einen Anteil von 53 % an der ,Potosi‘-Silbermine sichern. Damit wäre Cyprium vom reinen Lohnmühlenverarbeiter zum Teilhaber einer Mine aufgestiegen. Bestandteil dieser Vereinbarung ist sogar auch die exklusive Nutzung der ,San Guillermo‘-Verarbeitungsanlage, die sich in nur sieben Kilometer Entfernung von der ,Potosi‘-Silbermine befindet, sowie die Explorationsrechte am ,La Chinche‘-Projekt, das direkt an die ,Potosi‘-Silbermine angrenzt.

Die ,Potosi‘-Silbermine war über 34 Jahre in Betrieb, bevor sie 1991 aufgrund der zu niedrigen Silberpreise ihren Betrieb einstellen musste. Kleinere Bergbau-Aktivitäten wurden aber immer wieder, wenn auch unregelmäßig und nur auf kleiner Ebene, bis 2012 durchgeführt, sodass man über noch gutes Minen-Equipment und aktuelles Datenmaterial verfügt. Aufgrund des guten Gesamtzustandes der Mine, kann sie mit nur wenig Kapitalaufwand wieder in Betrieb genommen werden. Nun soll die Mine im Joint Venture wieder neu durchstarten, so Alain Lambert, der CEO von Cyprium Mining.

Ferner sagte er: "Als ich im Mai 2015 zum CEO von Cyprium ernannt wurde, hatte ich eine klare Vorstellung von der strategischen Ausrichtung unseres Unternehmens. Der Fokus sollte sein, mittel- bis langfristig die Versorgung von mineralisiertem Material mit akzeptablen Gehalten von nahegelegenen Minen zu sichern, um dadurch die Kapazität der von uns betriebenen ,Aldama‘-Verarbeitungsanlage (42 km entfernt von der ,Potosi‘-Silbermine) auszuschöpfen. Das Joint Venture erfüllt sogar noch eine weitere strategische Priorität, die wir bereits damals hatten, nämlich den Erwerb oder die Beteiligung an bestehenden Minen und/oder Anlagen, wo wir unsere finanziellen Mittel und unser technisches Know-how zum Vorteil unserer Aktionäre einbringen können. Es sollte aber klar sein, dass es mit der gemeldeten Transaktion noch ein weiter Weg ist, bis wir unsere Ziele zu 100 % erreichen werden. Die Zusammenlegung der Eigentumsrechte an einer bestehenden Verarbeitungsanlage und einer historischen Silbermine ist insbesondere im Fall von ,Potosi‘ für uns eine einzigartige Gelegenheit."

Aus unternehmensnahen Kreisen konnten wir erfahren, dass man bereits einen Plan zum Neustart der Mine hat und schon zum Ende des Jahres in Lage sein könnte, zwischen 40 und 50 Tonnen Erz pro Tag zu fördern. Bereits zum Ende des 1. Quartals 2016 wollen die Joint Venture Partner die Förderung auf 100 Tonnen pro Tag hochfahren. Wie historische Daten und auch das bisher verarbeitete ,Potosi‘-Material in der ,Aldama‘-Anlage zeigen, handelt es sich um sehr hochwertiges Material. Daniel Venezuela, der die ,Potosi‘-Mine bereits in der dritten Generation betreibt, hält sogar Silber-Zink-Blei-Gehalte von bis zu 300 g/t für gut möglich.

Das Bergbaugebiet Santa Eulalia, wo sich die Minen und Liegenschaften befinden, umfasst etwa 48 Quadratkilometer und ist ein erstklassiges Gebiet. Es beherbergt mehrere Metalle und befindet sich im Zentrum des mexikanischen Bundesstaates Chihuahua, etwa 22 Kilometer östlich der gleichnamigen Hauptstadt entfernt. Die Mineralisierung in diesem Gebiet wurde erstmals unter der spanischen Kolonialherrschaft im 16. Jahrhundert entdeckt. Eine Produktion wurde über 300 Jahre lang aufgezeichnet. Santa Eulalia zählt mit fast 450 Millionen Unzen Silber und beträchtlichen Mengen an abgebautem Blei und Zink zu den besten Silber- und Grundmetallproduktionsgebieten Mexikos.

Auch der Gouverneur des Bundesstaates Chihuahua zeigte sich höchst erfreut über Cypriums Aktivitäten und sagte: "Die ,Potosi‘-Silbermine ist ein bedeutsames Aktivum, das eine zentrale Rolle in der langen und ruhmreichen Erfolgsgeschichte der Bergbaubranche von Chihuahua spielt. Cypriums Investition in Höhe von 2,5 Millionen USD in den Neustart der Mine folgt nun nach den jüngsten Investitionen in Höhe von 400.000 USD in die ,Aldama‘-Anlage. Diese Investitionen werden zur Schaffung mehrerer Hundert direkter und indirekter Arbeitsplätze sowie zum lokalen Kauf von Gütern und Dienstleistungen zum Vorteil aller Bewohner von Santa Eulalia, Aldama und Chihuahua führen und zeigt die Verbundenheit mit unserem Staat. Cyprium steht nun auf einer Stufe mit den größeren kanadischen Bergbauunternehmen wie Agnico Eagle Mines Ltd. oder Goldcorp Inc., die über aktive Minen in Chihuahua verfügen. Wir freuen uns bereits darauf, Cyprium mit allem zu unterstützen was Sie benötigen, damit ihre Betriebe erfolgreich werden."

Fazit:

Bezogen auf die Marktkapitalisierung von rund 5,8 Mio. CAD erscheint die Investition schon recht stattlich, wenngleich wir davon ausgehen, dass das Geld beschafft wird. Die Möglichkeit, sich dort für die dennoch "kleine Summe" von nur 2,5 Mio. einkaufen zu können ist langfristig sicherlich ein Hammer-Deal. Denn: Sollte der Markt nach oben drehen und der Silberpreis wieder steigen, hat Cyprium einen nicht unerheblichen eingebauten Hebel, während das nicht so Preisanfällige ,Toll-Milling‘-Geschäft den Kurs nach unten etwas absichern sollte.

Timmins Gold beendet 2. Quartal mit einer schwarzen Null

Gerade noch einmal mit einem ‚blauen Auge‘ davon gekommen ist Timmins Gold (ISIN: CA88741P1036 / TSX: TMM – http://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=292514 -) im 2. Quartal 2015. Der kanadische Edelmetallproduzent, der im mexikanischen Bundesstaat Sonora die ‚San Francisco‘-Gold- und Silbermine betreibt, erzielte im Berichtszeitraum, trotz eines schwachen Produktionsergebnisses von 23.055 Unzen Goldäquivalent und einem operativen Verlust von 1,86 Mio. USD, noch einen kleines Gesamtplus von 629.000,- USD, so dass hinsichtlich des Gewinns pro Aktie am Ende zumindest eine ‚schwarze Null‘ zu Buche stand.

Außerdem konnte das Unternehmen aus Vancouver / British Columbia, das Ende Mai den Konkurrenten Newstrike Capital und dessen mexikanisches ‚Ana Paula‘-Goldprojekt übernahm, einen neuen Rekord beim Erzdurchsatz seiner Verarbeitungsanlage vermelden. Mit durchschnittlich 24.754 Tonnen pro Tag lag man dort ca. 3 % über dem Vorjahreswert. Darüber hinaus konnte auch die Abbaurate um etwa 12 % auf 101.868 Tonnen pro Tag gesteigert werden. Aufgrund eines um 43 % höheren Abraum-Erz-Verhältnisses (‚Strip ratio‘) von 3,38:1 sowie eines fast 19 % niedrigeren Erzgehaltes von 0,53 Gramm Gold pro Tonne Gestein sank allerdings die Goldproduktion im Vergleich zum 2. Quartal 2014 um rund 31 % auf 22.869 Unzen. Die Silberförderung schrumpfte zeitgleich sogar um etwa 45 % auf 13.041 Unzen.

Zwar konnte die Gesellschaft die gesamte Fördermenge des Quartals auch umgehend absetzen, angesichts eines 6 % niedrigeren realisierten Goldpreises von 1.216,- USD pro Unze fielen die Umsatzerlöse mit 27,8 Mio. USD jedoch um mehr als ein Drittel niedriger aus als im Vorjahreszeitraum, in dem man noch 33.000 Unzen Gold und fast 23.500 Unzen Silber verkaufen konnte. Da half es dann auch nichts, dass man für vorab verkaufte 1.852 Unzen Gold mit Liefertermin Juli 2015 2,2 Mio. USD einstrich. Der operative Cash-Flow brach dennoch um rund 75 % auf 4,6 Mio. USD ein.

Somit fielen schließlich auch die Förderkosten auf Nebenproduktebasis entgegen den Prognosen von Analysten, die auf eine Kostenreduktion spekuliert hatten, mit 968,- USD pro Unze sogar noch etwas höher aus als im bereits schwachen 1. Quartal dieses Jahres, in dem sie bei 925,- USD gelegen hatten. Die Gesamtförderkosten (‚All-in sustaining cash costs‘) stiegen ebenso von 1.055,- USD im Anfangsquartal auf 1.134,- USD pro Unze an und lagen damit 22 % über den Werten des Vorjahreszeitraums.

Der Kassenbestand blieb gegenüber dem 1. Quartal mit 21,6 Mio. USD – nicht zuletzt aufgrund einer Umsatzsteuerrückerstattung in Höhe von 7,5 Mio. USD – noch einigermaßen stabil (- 13,7 %). Zur selben Zeit des Vorjahres war er allerdings noch mehr als doppelt so hoch. Dafür stieg durch die Newstrike-Übernahme der Bilanzwert des Unternehmens auf 376,6 Mio. USD und fiel damit etwa 26 % höher aus als zur Jahresmitte 2014.

Timmins-CEO Bruce Bragagnolo hob vor diesem Hintergrund in seiner Stellungnahme vor allem die bereits erwähnte Durchsatzsteigerung bei der Erzverarbeitung hervor, die es dem Unternehmen ermöglicht habe, die Auswirkungen der niedrigeren Goldgehalte einzudämmen. Zudem gab er einen hoffnungsvollen Ausblick auf das bereits begonnene 3. Quartal, in dem man aufgrund des Einsatzes neuer Laugungsmatten mit einer zügigeren Erzaufbereitung rechne. Ferner ging er noch einmal auf die erfolgreich vollzogene Newstrike-Übernahme und das dadurch erlangte ‚Ana Paula‘-Projekt ein: "Mit unserer Entwicklungs- und Betriebserfahrung in Mexiko glauben wir, dass wir den Wert dieses Projektes signifikant steigern und auch aufzeigen können, dass ‚Ana Paula‘ bei niedrigen Goldpreisen profitabel ist", so Bragagnolo. Mittlerweile habe man hierfür ein engagiertes lokales Technik-Team aufgestellt und ein auf ca. 2.000 m Länge angelegtes metallurgisches Bohrprogramm gestartet. Außerdem sei mit den Basisuntersuchungen für die erforderliche Umweltgenehmigung begonnen worden. Die Geschwindigkeit und der Fortschritt seien ermutigend und man erhalte die volle Unterstützung der lokalen Gemeinden.

Beim zweiten Entwicklungsprojekt ‚Caballo Blanco‘ sei das Unternehmen weiterhin dabei, sich mit lokalen Interessengruppen abzustimmen und Basisuntersuchungen in Bezug auf Umwelt- und soziale Fragen vorzunehmen. So habe man sich mit Provinz- und Gemeindevertretern getroffen und von deren Seite positives Feedback erhalten. Man werde die Basisarbeit weiter fortsetzen und die Umweltverträglichkeitsprüfung aktualisieren und verfeinern.

Vor dem Hintergrund des jüngsten Goldpreiseinbruchs sei das Unternehmen zudem dabei, seine Abbaupläne für die ‚San Francisco‘-Mine anzupassen. Dabei wolle man sich möglichst bald auf die Areale mit dem niedrigsten Abraum-Erz-Verhältnis konzentrieren und so den kurzfristigen Cash-Flow maximieren. Zwar laufe die vor Kurzem begonnene unterirdische Pilotphase bislang gut an und sei auch bereits etwa zur Hälfte abgeschlossen, dennoch habe man das Produktionsziel für dieses Jahr um 15.000 Unzen auf nunmehr 100.000 bis 110.000 Unzen Gold gesenkt und die Cash-Kosten-Vorgabe um 75,- USD auf 875,- bis 925,- USD pro Unze angehoben.

Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

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Quelle: Cyprium mit Top-Deal während Timmins schlimmeres verhindern konnte

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